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CO2-Fasten: Ein Blick auf das genaue Einsparpotenzial

Heute geht es um das Einsparpotenzial in Zahlen. Genauer gesagt: Was bringt der Verzicht auf Kaffee sowie vegane Ernährung meiner persönlichen CO2-Bilanz? Und: Brauche ich überhaupt ein Ziel, um CO2 zu sparen?

Vor knapp zwei Wochen haben wir unsere Codyo interne CO2-Fasten-Challenge gestartet: Während Kim CO2 spart, indem er mit dem Rad anstatt dem Auto zur Arbeit fährt, reduziere ich meinen Konsum und Kaffee sowie tierischen Produkten. Soweit so gut. Welches CO2-Einsparpotenzial sich hinter Kims „teilweiser“ Autofahr-Diät verbirgt, war schnell überschlagen.

Ehrlich gesagt hatte ich bisher kein akutes Bedürfnis genau zu wissen, wie viel CO2 ich durch mein Vorhaben einsparen könnten. Für den Augenblick genügte mir der Gedanke, dass es einen positiven Effekt haben würde. Genau genommen genügt mir das auch jetzt – zumindest um motiviert genug zu sein, auf meinen täglichen Konsum oben genannter Produkte zu achten. Das läuft seit dem Moment der Entscheidung (fast) wie von allein.

Dennoch kann ich mich nicht von den Zahlen lösen bzw. bin ich einfach zu neugierig und muss für mich herausfinden, was dahinter steckt. Nur wie?

CO2-Fasten - Einsparpotenzial - Vegan

CO2-Einsparung durch vegane Ernährung: Wie nähere ich mit dem Thema?

Wie nähere ich mich dem Thema vegane Ernährung? Ich klicke mich durch eine Reihe von Klima-Apps, die ich mir im Zuge unserer Markrecherche installiert habe, um zu sehen, welche Anhaltspunkte ich dort finde. Der Klima Kompass scheint zu helfen. Gebe ich dort bei der Ernährungsweise „geringer Fleischkonsum“ ein, lande ich bei 1,33 t CO2 Äquivalent pro Jahr.

Hinweis: Weitere Angaben zur Ermittlung des Werts für Essgewohnheiten sind Alter, Geschlecht, Fitness und Regional/Saisonal.

Bei einem Wechsel zur veganen Ernährungsweise (die übrigen Angaben bleiben gleich) spuckt mir die App ein Wert von 0,9 t CO2 Äquivalent pro Jahr aus. Auf sieben Wochen runter gebrochen bedeutet dies ein Einsparpotenzial von 430 kg durch 52 Wochen mal sieben Wochen – macht knapp 58 kg CO2-Einsparung. Gar nicht Mal so schlecht. Zum Vergleich: Kim könnte durch seine Radfahraktion etwa 25,2 kg CO2 einsparen. Heißt, selbst wenn ich nicht konsequent bin… 😉

CO2-Fasten - Einsparpotenzial - Kaffee

CO2-Einsparung durch Einschränkung des Kaffeekonsums

Nun zum zweiten Vorhaben: Kaffee. Eine weitere Klima-App, Carbon Trim, hat nach etwas Suche einen CO2-Wert für Kaffee im Angebot. Demnach verursacht ein Becher Kaffee ohne Milch ein CO2 Äquivalent von 26 g CO2. Welches Einsparpotenzial erhalte ich für sieben Wochen wenn ich die Anzahl der Tassen auf 3 von 6 pro Tag reduziere?

Sechs Becher Kaffee pro Tag ergeben gut 1 kg pro Woche, also 7 kg in den geplanten sieben Wochen. Die Menge halbiere ich einfach um auf drei Tassen pro Tag zu kommen. Heißt ich verfolge hier ein Einsparpotenzial von 3,5 kg. Zusammen mit meiner veganen Ernährung könnte ich in den sieben Woche – wenn ich konsequent bin – 61,5 kg CO2 einsparen. Wieder ausgegangen vom Durchschnittsbürger, der in sieben Wochen etwas 1,5 t CO2 verbraucht, wären das 4,1 Prozent Einsparpotenzial. Ebenfalls ein Anfang!

Aber: Das war gar nicht so einfach. Mir persönlich hat auch das Wissen gereicht, dass ich so einen positiven Beitrag leisten kann – ohne diesen in Zahlen ausdrücken zu können. Was meinst Du? Hätte ich das auch leichter herausfinden können? Wie sieht es bei Dir aus, brauchst Du die detaillierten Werte?

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