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Ein Fazit: War die Codyo interne CO2-Fasten-Challenge ein Erfolg?

Vor sieben Wochen habe ich bei Codyo – inspiriert durch meine Freundin Claudi – unsere Codyo interne CO2-Fasten-Challenge initiiert. Nachdem ich zu Beginn über meine Erfahrungen berichtet habe, ein „passendes“ Einsparpotenzial zu finden und zu bemessen, ist es mit Ende der Challenge Zeit für ein Recap. Wie ist es Kim und mir damit ergangen?

Zusammenfassend finde ich den Spruch „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ durchaus passend. Denn wie schon beschrieben hat uns die Corona Krise ein wenig dazwischen gefunkt: einschränken steht seit Ende März auf der Tagesordnung und das nicht zu knapp – aber dennoch anders.

CO2-Fasten-Challenge - Erfolg 2

Die Codyo interne CO2-Fasten-Challenge liefert schnell erste Erkenntnisse

Zunächst möchte ich noch einen Blick auf die ersten zwei „normalen Wochen“ unserer CO2-Fasten-Challenge werfen. Nachdem Kim und ich uns entschlossen hatten, mit welchen Maßnahmen wir CO2 einsparen wollten, stattete ich unser Büro mit einem Kalender für die Monate März und April aus. Dort würde ich jeden Tag eintragen, wie es an diesem Tag um Kaffeekonsum, tierische Produkte und Rad fahren bestellt war – eine Codyo-Krücke quasi.

Für die ersten Wochen tat ich das auch fleißig. Ich stellte schnell fest: Kaffee reduzieren und auf Hafermilch umstellen – easy. Zumal wenn der Büronachbar im Büro keinen Kaffee trinkt. Check. Die Vegane Ernährung war da schon schwieriger. Kein Ei, Käse und Butter?! Puh. Der ein oder andere Veganer unter euch sieht das vermutlich ganz anders – aber für mich persönlich erfordert dies durchaus Disziplin. Und dann las ich zu allem Übel, dass Käse und Butter unter den Milchprodukten scheinbar die größten CO2-Sünder sind – Mist!

War ich 100% konsequent? Nein. Aber ich merkte auch: man sollte sich nähern und nicht unbedingt von heute auf morgen einen harten Cut machen, denn das ist verdammt schwierig und nicht immer gut für die Motivation.

CO2-Fasten-Challenge - Erfolg 3

Ein internes „Battle“ sorgt für den Spaß-Faktor

Zweite Erkenntnis: der Gamification-Ansatz funktioniert – zumindest bei zwei ehrgeizigen Menschen wie Kim und mir. Täglich sprachen wir über den aktuellen Stand der CO2-Fasten-Challenge, wie es uns dabei erging. Natürlich – wie sollte es anders sein – versuchten wir dem Anderen zu suggerieren, dass seine Bemühungen nicht ausreichen würden, um unser kleines internes Battle zu gewinnen. Als wenn es darum ginge das „Battle“ zu gewinnen. Sorgt aber durchaus für einen Spaß-Faktor beim ändern CO2-schlechter Angewohnheiten.

Leider Zwang uns die Corona-Krise schnell ins Home-Office. Für Kim endete die CO2-Fasten-Challenge damit, denn er fuhr nun überhaupt kein Auto mehr. Und meinte auch prompt, dass er dadurch gewonnen hätte – nichts da! Und ja, wir sparen alle aktuell einen Haufen CO2 ein, indem wir Home-Office bedingt das Auto stehen lassen, sofern wir es üblicherweise nutzen. Aber nein, ich würde dies nicht als eine nachhaltige, erfolgreiche Verhaltensänderung bezeichnen.

CO2-Fasten-Challenge - Erfolg 4

Je nach Umfeld läuft eine CO2-Fasten-Challenge besser oder schlechter

Wie ging es mit meinem Beitrag zu unserer CO2-Fasten-Challenge weiter? So viel sei gesagt: so ohne Mitspieler ging auf jeden Fall ein wenig der Reiz verloren und das Tracking blieb auf der Strecke. Für mich alleine sah ich den Sinn nicht. Ich versuchte aber dennoch mit meinem Einspar-Vorhaben weiter zu machen.

In Bezug auf den Kaffeekonsum ist es mir zu 90% gelungen, drei statt sechs Tassen mit Hafer- statt Kuhmilch zu trinken. Check. Das war aber auch nicht so schwer. An der veganen Ernährung bin ich ehrlicherweise gescheitert. Was mich zur dritten, wertvollen Erkenntnis bringt: das Umfeld macht viel aus. Mit dem Einzug ins Home-Office bin ich auch temporär zu meinen Eltern gezogen. Und dort kamen tagtäglich Eier, Käse und Butter auf den Tisch – keine Chance!

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Die CO2-Fasten-Challenge war ein Erfolg – und doch ist noch Luft nach oben!

Zurück zur Ausgangsfrage: War die CO2-Fasten-Challenge nun ein Erfolg? Oder ist da noch Luft nach oben? Mein Fazit: Beides. Es war ein Erfolg, weil sowohl Kim als auch ich uns mit unserem eigenen Verhalten auseinander gesetzt und uns Wissen angeeignet haben. Und das hat – zumindest aus meiner Sicht – etwas in mir los getreten. Man nennt es wohl mehr Bewusstsein erlangen.

Ich merke, dass es mit jeder neuen Information zum Thema zunimmt. Und das ist die Grundlage, aktiv zu werden. Es war auch ein Erfolg, weil wir in die Rolle eines zukünftigen Codyo-Nutzers geschlüpft sind und entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Diese werden uns dabei helfen, die Lösung zu gestalten. Warum noch Luft nach oben ist beantwortet sich nun quasi von alleine. Darum werde ich auch eine zweite Runde anstoßen und dieses Mal das erweiterte Team mit auffordern.

Mehr erfährst du hier, sobald es damit losgeht!

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