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CO2-Fasten: Butter-Emission raubt Ann-Kathrin den Schlaf

Ich bin neu hier und ich oute mich gleich als Codyo-Fan: Die Idee einer CO2 App, die zur spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz und der Reduktion des eigenen CO2-Fußabdrucks einlädt, finde ich klasse. Und das einem das Thema den Schlaf rauben kann, lerne ich gleich in meinem ersten Termin mit dem Codyo-Team. Welche CO2-Emissionen muss ich für den Konsum von Butter ansetzen? Ann-Kathrin bekennt freimütig, dass ihr diese Fragestellung den Schlaf geraubt hat. Die ganze Zeit habe sie darüber nachgedacht und sei letztlich nur zu dem Schluss gekommen: Butter ist ein Problem. Beim Ziel CO2 zu fasten.

Wieviele CO2-Emissionen erzeugt Butter?

Die Frage, welche Rolle Butter beim persönlichen CO2-Fußabdruck spielt, wird an diesem Morgen nicht ganz klar. Dass zur Produktion aber noch Transport und Verarbeitung der Milch hinzu kommen und Butter deswegen „schwere“ CO2-Fastenkost ist, scheint gesichert. Codyo steht kurz vor dem Go-Life. Anfang August soll die App in den Stores verfügbar sein und das Team arbeitet mit Hochdruck daran, seine Vision einer CO2-App in die Realität umzusetzen. In Zukunft soll dann jeder die Möglichkeit haben, sich und seinen CO2-Fußabdruck im privaten Alltag zu ermitteln. Mehr noch: in Form einer spielerischen Challenge soll die Codyo App dazu geeignet sein, das eigene Verhalten zu reflektieren und sich zum Beispiel auch mit anderen zu vergleichen.

CO2-Fasten ohne Schlaf-Probleme

Ich bin jetzt zu dem Team gestoßen, um an der einen oder anderen Stelle zu unterstützen. Denn neben privaten Nutzern, soll sich die App auch an Unternehmen richten, die sich den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen und diese Bereiche auch bei den eigenen Mitarbeitern ins Bewusstsein rücken wollen. Gemeinsam wollen wir in den kommenden Wochen und Monaten mit Menschen und Unternehmen sprechen, damit Codyo auch die gewünschten Funktionen bedient. Und weil ich aus verschiedenen Projekten Erfahrungen, ein großes Netzwerk und viel Neugier mitbringe, kann ich hoffentlich hilfreich unterstützen.

Übrigens: Tofu ist auch ein Problem, habe ich gehört. Aber nicht wegen des CO2-Fastens, sondern wegen der mangelnden Verfübarkeit von Emojis.

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  1. Das haben wir auch viel diskutiert. Aber es gibt ja viele Aspekte: wie schneidet denn regionale Biobutter (wie ich sie hier in Bayern gut bekomme) gegenüber einer Margarine mit Palmfett und chemischen Härtungsmitteln wirklich ab.

    Ich bezweifle ja etwas Eure Challenge in der Beta-App, die zum Ersatz von Butter durch Margarine aufruft, wenn dadurch Regenwälder für Palmplantagen abgeholzt werden…

    1. Hallo Manuel,

      lieben Dank für deine Gedanken!
      Ja – deinen Punkt mit der Margarine mit Palmfett und Co. sehe ich ganz genauso und habe es mich auch bereits gefragt. Und vermutlich sind die Zweifel da auch berechtigt.

      Es steht auf unserer Liste, bei der Margarine weiter zu differenzieren und genau diesen Aspekt abzubilden – wie bei vielen Themen echt nicht so leicht, aber wir versuchen uns dem Ganzen Schritt für Schritt anzunähern. Es ist immer ein differenzieren vieler verschiedener Dimensionen.
      In der entsprechenden Aktivität weisen wir darauf hin, bei der Margarine darauf zu achten, dass kein Palmöl enthalten ist. Dieser fehlt im Vorsatz und das ziehe ich direkt nach.

      Was die Differenzierung der CO-Äquivalente für Margarine mit und ohne Palmöl betrifft: Falls du da eine gute Quelle kennst, freue ich mich über die Info!

    2. Hi, ich empfehle eich die Sojola! Die gibt es schon seit mindestens 30 Jahren und ist ganz ohne Palmöl, schmeckt lecker, ist gesund und kann wie Butter verwendet werden. Bonus: sie ist vegan 😉