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Warum Klimaschutz besonders jetzt so wichtig ist

Und wie die Codyo Klima-App helfen kann, Dich jetzt auf eine klimapositive Zukunft vorzubereiten.

Endlich ist es wieder etwas kühler draußen! Unser Haus ist aus den 50ern, es gibt keine Klimaanlage und da war der Sommer, und insbesondere der August 2020, ganz schön heiß. Wenn es kühler wird, kann ich wieder besser nachdenken. Jetzt gerade mache ich mir mal wieder (wie fast jeden Tag) Gedanken zu unserer Zukunft und zum Klimawandel. Am besten gefällt mir dabei die Vision einer „Klimapositiven“ Zukunft… Damit meine ich eine, für die wir jetzt alles tun, damit es im Sommer in Zukunft nicht noch heißer und trockener wird.

Diesen August war es zum Beispiel in Hamburg das erste Mal seit Beginn der Wetteraufzeichnung 8 Tage am Stück über 30Grad warm… Als Umweltwissenschaftlerin weiß ich, dass da für die nächsten Jahre und Jahrzehnte noch viel Luft nach oben ist, was die Temperaturen angeht. Klartext: es wird noch wärmer werden und kann noch mehr Hitzewellen geben, gekoppelt mit Trockenheit und ab und zu Starkregen, der der Landwirtschaft und Pflanzenwelt mehr Schaden als Erlösung bringt. Von anderen Teilen der Welt mal ganz zu schweigen.

Codyo.app - Vorsatz für CO2-Einsparung

Codyo kann uns helfen, klimapositiver zu sein

Was tun? Warten, dass durch Zoom-Calls und durch die Corona Krise vermiedene Autofahrten und Flugreisen ausreichen und sich das mit dem Klimawandel schon richten wird? Ich weiß leider, dass das nicht reicht. Bei weitem nicht! Ich sehe zwei große Aufgaben, um die wir nicht herumkommen:

1. Wir werden uns auf ein Leben ohne fossile Brennstoffe und Treibhausgase einstellen müssen.

2. Wir müssen uns an unsere neue Klimarealität anpassen. Je früher desto besser! Netterweise hat das Codyo-Team eine Klima-App entwickelt, die genau dabei hilft: sie hilft uns jetzt, klimapositiver zu sein. Warum ist das supercool und gerade jetzt so wichtig?

Trotz internationaler Abkommen zur Verringerung von Treibhausgasen (siehe Klimaabkommen von Paris), bewegen wir uns in den meisten Ländern und auch in Deutschland noch in die „falsche“ Richtung: wir stoßen hier durchschnittlich etwa 11 Tonnen CO2e pro Bundesbürger aus (das sind für jeden von uns 6000 mit CO2 gefüllte Ballons pro Tag)! Um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten, und die Aussicht auf eine Erde mit überhaupt lebensfähiger Zukunft zu haben, sollte unser Ausstoß durchschnittlich aber nur noch bei maximal 1-2 Tonnen CO2e liegen! Und zwar innerhalb der nächsten Dekade.

Codyo - Klimaschutz - Selbst in der Hand

Die gute Nachricht: Wir als Menschen haben es in der Hand

Wir Menschen verstärken durch die Nutzung fossiler Brennstoffe den Treibhauseffekt der Erde. Was daran gut ist? Dass wir es als Verursacher in der Hand haben, fossile Brennstoffe und den CO2 Ausstoß drastisch zu reduzieren! (Es muss jetzt übrigens keiner den Atem anhalten! Atmen ist generell klimaneutral.)

Background Klimawandel

Die sich fortwährend in der Atmosphäre ansammelnde CO2-Konzentration bedeutet zwangsläufig, dass viel, viel mehr Wärmeenergie der Sonne auf der Erde eingefangen wird, als wir brauchen.

Insgesamt ist der Treibhauseffekt für uns überlebenswichtig und etwas Gutes, in dem er eine lebensfähige Temperatur auf der Erde erzeugt. Aber leider verstärken wir Menschen durch das Nutzen fossiler Brennstoffe und die damit verbundenen Treibhausgase (wie CO2 und Methan) den Treibhauseffekt zu sehr: die aufgenommene Wärmeenergie der Sonne kann nicht mehr einfach ins Weltall entweichen; und in unserer Atmosphäre staut sich die Hitze wie in einem Treibhaus.

Zur Zeit beläuft sich diese zusätzliche aufgenommene Energie auf kaum vorstellbare 250 Trilliarden Joules pro Sekunde, das ist etwa so viel Energie wie die Explosion von 4 Hiroshimaatombomben pro Sekunde! Soviel zusätzliche Energie bringt riesengroße Veränderungen mit sich, auf die wir uns einstellen müssen, denn diese Energien beeinträchtigen mächtige Luftströmungen, wie z.B. den Jet Stream, so dass sich das Wetter auch lokal spürbar verändert und zum Beispiel Dürre und Starkregen bei uns fördert.

Um wirklich was zu bewegen, müsste unsere Energieproduktion weiterhin umgestellt, unsere Landwirtschaft nachhaltiger und unsere Verkehrswesen kollaborativer und abgasfrei werden. Solche systemischen Entwicklungen kann der Einzelne natürlich kaum direkt beeinflussen. Da sind Politik und Hauptverursacher, wie große Energieunternehmen, nach wie vor gefordert.

Codyo.app - CO2-Einsparungen

Die Codyo Klima-App kann uns helfen, unsere CO2-Emissionen zu reduzieren

Dennoch gibt es einiges, was jeder Einzelne von uns tun kann, um auf die 1-2 Tonnen CO2e zu kommen! Abgesehen davon, dass wir damit auch indirekt systemische Veränderungsprozesse anschieben können, bringt es uns vor allem eins: es macht uns unabhängig und stellt uns gut für die Zukunft auf. Die Codyo Klima-App kann uns dabei gut helfen: indem sie uns unterstützt, locker „einzuüben“ was uns selber und allen anderen langfristig hilft – und gute Entscheidungen zu treffen. Denn noch ist es eine Wissenschaft für sich, klimaneutral oder sogar klimapositiv durchs Leben zu navigieren und gute Entscheidungen im Alltag überhaupt treffen zu können.

Was noch wichtig ist: Vermeiden ist besser als saubermachen, denn es ist um vieles schwieriger und teurer, die Millionen Tonnen CO2 wieder aus der Atmosphäre zu saugen, als sie von vorneherein zu vermeiden. Selbst wenn wir schnellstens Millionen von CO2-Staubsaugermaschinen bauen, eine Trilliarde Bäume pflanzen, und unsere gesamte Landwirtschaft darauf umstellen, klimapositiv und regenerativ zu sein, so wird es sehr schwierig werden, das, was wir „zuviel“ ausstoßen, wieder einzufangen.

Fazit: „Jedes Gramm vermiedenes fossiles CO2 zählt! Macht mit bei Codyo und teilt eure Erfolge mit all Euren Freunden und Bekannten!“

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Zur Person

Yanna Badet studierte an der Universität Lüneburg Umweltwissenschaften. Mit ihrem Diplom ging sie 2002 in die USA, wo sie bis 2016 in Kalifornien als Umweltberaterin tätig war. Seitdem lebt sie wieder im Raum Oldenburg. Yanna Badet hat sich auf Klimaschutz und Klimawandelanpassung spezialisiert und ist beratend für Städte, Gemeinden, Organisationen und Unternehmen tätig. Sie ist zudem Climate Reality Leader und Gastdozentin an der Leuphana Universität in Lüneburg.

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  1. Bewusst anfangen und dabei bleiben. Yanna for climate positive leadership!