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Klimabewusstsein mit Codyo: Sag der Mett-Marie leise Goodbye

Es fühlt sich ein bisschen wie ein kleines Outing an. Ich war und bin es in Teilen immer noch – eine kleine Klima-Chaotin mit eher rudimentärem Klimabewusstsein. ABER: ich gelobe Besserung.

Zugegebenermaßen: Das Thema Klima-App fand ich am Anfang nicht so richtig sexy. Ich konnte mich damit nicht identifizieren und hatte eine vage Ahnung, dass es mich recht viel kosten würde, um meinem Lebensstil Klima-App konform anzupassen. Ich glaube, das könnte ein Punkt sein, bei dem Du Dich angesprochen fühlen könntest? Ständig muss man alles optimieren, muss funktionieren, Bedürfnisse minimieren und das alles soll auch noch richtig viel Spaß machen. Tut es nicht. Dachte ich zumindest. Vor ein paar Wochen durfte ich dann in das Codyo Team mit einsteigen.

Kleine Schritte für klimafreundlicheres Verhalten

Dann fing es an. Ich bin in die Klima-App eingetaucht und habe mir mal bewusst gemacht, wie viel CO2 ich täglich in die Atmosphäre ausstoße. Und das ganz unbewusst, mit einem normalen Familienleben und einem nicht besonders ausschweifenden Konsum. Na gut, bei meinem SUV wusste ich schon länger, dass das eine ziemlich schlechte Idee ist.

Und dann hab ich mit Codyo gelernt, wie ich mit kleinen Schritten Großes erreiche. Das hört sich schon wieder nach einem Ratgeberbuch und wahnsinnig cleveren Online-Tipps an. Aber es ist echt einfach. So einfach, dass ich mich schon fast schäme, nicht vorher mal intensiver darüber nachgedacht zu haben. Dass ich offensichtlich jemanden brauche, der mir Klimabewusstsein in mundgerechten Happen aufbereitet – wofür ich selbst nicht die Zeit habe. Und dieser Jemand ist jetzt Codyo!

Weniger Wegducken – mehr Klimabewusstsein

Wobei das auch nicht so richtig stimmt. Ich habe darüber nachgedacht, als die FridaysForFuture Bewegung auf die Straße gegangen ist und den Finger auf die störrischen Erwachsenen gerichtet hat. Die Erwachsenen, die nichts unternehmen, sondern nur lethargisch zugucken, wie die Welt den Bach runter geht. Ich hab mich aber auch schnell weggeduckt, damit der Finger nicht auf mich zeigen kann. Das hörte sich für mich alles so pathetisch an, so weit weg.

Mittlerweile habe ich mich damit beschäftigt. Es ist in unumgänglich, dass der Klimawandel auf mich Auswirkungen hat und vor allem auf meinen kleinen Sohn. Durch die Klima-App Codyo habe ich ganz konkrete Tipps bekommen, wie ich mein Verhalten easy anpassen kann. Und es tut echt gar nicht weh! Seit Erscheinen der App am 15.9.2020 habe ich rund 50 kg CO2 eingespart. Klar, nur ein kleiner Beitrag. Aber ich stelle mich dem Thema, erlange mehr und mehr Klimabewusstsein und ducke mich nicht mehr weg.

Mit breitem Grinsen die Welt ein kleines bisschen retten

Täglich fahre ich jetzt mit dem Lastenrad zur Kita und dann zur Arbeit. Bei Wind und Wetter. Meine Freunde gucken mich ungläubig an und staunen, dass ich das tatsächlich durchziehe. Die kennen mich eben. Oder meinen alten Klima-Chaot-Charakter. Meine Liebsten wissen auch, wie unendlich gern ich ein richtig gutes Steak in den Beefer lege oder sonstige sehr fleischlastige Mahlzeiten verputze. Nicht umsonst nannte meine Mitbewohnerin mich früher die Mett-Marie. Schluss aus vorbei. Mit jeder vegetarischen Mahlzeit spare ich nun rund 700g

CO2 ein und freue mich darüber wie ein Schnitzel. Klar gibt es noch mal ein Steak, aber dann von dem Bio-Bauern aus der Region. Und nur als Highlight und ganz bewusst.

Heute bin ich mit dem Lastenrad aus der Stadt Heim gefahren. Im strömenden Regen und breit grinsend. Der Regen prasselte auf meine Jacke, der Wind fegte mir ins Gesicht und ich war einfach nur stolz wie Bolle, dass ich gerade ein ganz kleines bisschen die Welt rette. Man muss es sich selbst nur ein bisschen clever verkaufen. Easy, oder?

Und wie überzeugst Du Dich selbst?

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