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Codyo Escape-Rooms: VR-Projekt zu SDG´s

Codyo tritt mit dem Anspruch an, die Komplexität des Klimawandels aufzulösen. Und wie könnte das besser geschehen, als mit einem ansprechenden spielerischen Ansatz? In der App selbst, laden Challenges, Vorsätze, positive persönliche Rückmeldungen und die Möglichkeit zur Vernetzung dazu ein. Im unternehmerischen Kontext spielen darüber hinaus bei Nachhaltigkeit und Klimaschutz, die so genannten Sustainable Development Goals (SDG) eine wichtige Rolle. Sich diesen Zielen spielerisch und trotzdem lehrreich anzunähern, ist Aufgabe eines Kooperationsprojekts, bei dem Codyo als Praxispartner teilgenommen hat. Über die Vernetzung durch den so genannten „Think Tank CSR und Nachhaltigkeit“ des BVMW sind wir mit der Universität Bremen und hier dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft bzw. der Professur für Nachhaltiges Management zusammengekommen. Eine kleine Gruppe Master-Studierender hat sich in den letzten Wochen dabei intensiv und sehr engagiert mit dem Einsatz von Virtueller Realität (VR) auseinandergesetzt. Und dabei im wahrsten Sinne des Wortes ganz neue Welten geschaffen.

Codyo im Kontext der SDG

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bilden den internationalen, konstitutionellen Rahmen für Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsbestrebungen. Zahlreiche Unternehmen fühlen sich ihnen verpflichtet und stehen vor der Aufgabe, diese Ziele in den unternehmerischen Alltag zu integrieren. So wie manch Einzelner vor der Herausforderung steht, diesen Themen im privaten Alltag Rechnung zu tragen und dabei auf Codyo als Klima-App zurückgreift. Im einen wie dem anderen Fall, sind es individuelle Menschen, die sich um die Themen bemühen und neues Wissen erschließen. Warum also nicht spielerisch? 

Das Team der Lehrenden an der Hochschule in Bremen hat dafür die Möglichkeiten der Virtuellen Realität identifiziert. Neun Masterstudierende haben über 14 Wochen mit drei Partnerunternehmen aus der Praxis zusammen gearbeitet. Neben Codyo auch mit den beiden Unternehmen ABAT und KAEFER. 

Die Vorstellung der Ergebnisse traf auf großes Interesse. 60 Teilnehmer verfolgten die Präsentationen der drei Gruppen und zeigten sich begeistert. Und nicht umsonst ist das Projekt für den DIVR-Reward (Deutsches Institut für VR) nominiert und steht auf der so genannten Shortlist. So dass eine Begehung der virtuellen Räume auch noch einmal im September 2021 in Gelsenkirchen ansteht.

Möglichkeiten von VR nutzen

Virtuelle Realität bietet schon heute viele Möglichkeiten. Und zwar auch und insbesondere im Kontext von Unternehmen und hier vor allen Dingen in der Wissensvermittlung. Mit Hilfe von VR, werden Bereiche zugänglich oder sichtbar, die ansonsten zum Beispiel für Schulungen nur schwer oder begrenzt erreichbar sind. In diesem Fall ging es eher darum, Themen und Aufgabenstellungen aus dem gegenstandslosen Raum in eine erlebbare Umgebung zu transportieren. Abstrakte Ziele und wenig greifbare Größen, werden im virtuellen Raum zu erfahrbaren Zusammenhängen. Und dabei spielt heute weniger die Technik, als die Übertragungsleistung eine bestimmende Rolle. Eine Aufgabe, die die Studierenden hervorragend gelöst haben. Zum Einsatz kam neben VR-Brillen die Anwendung Spatial.

Das größte Lob kam wohl vom VR-Spezialisten Torsten Fell: „Ihr seid mit dieser Thematik ganz vorne mit dabei. Hochschulen müssen sich bewegen. Und das was wir hier erleben – einfach ausprobieren und machen – ist beispielhaft.“

Codyo Escape-Rooms

Das Gefühl VR zu nutzen und so virtuelle Räume zu betreten, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Es handelt sich wirklich und tatsächlich um eine eigene Welt. Codyo begleitet seine Anwender durch den Tag. Vom Aufstehen und dem Frühstück, über den Weg zur Arbeit, das Arbeitsumfeld selbst, bis in den Abend mit Freizeitgestaltung und allen damit zusammen hängenden Tätigkeiten. Von der Ernährung über Konsum bis hin zu Fragen der Mobilität. Dabei hilft Codyo dabei, sich Wissen über den Klimaschutz anzueignen, das eigene Verhalten zu reflektieren und spielerisch Verhaltensänderungen anzustoßen. Diesen Gedanken des täglichen Begleiters greifen die Studierenden ebenso auf, wie die Lust daran Neues zu entdecken und zu lernen. Sie entwerfen zusammenhängende Escape-Rooms, durch die sich der Nutzer mit dem Lösen kleiner Rätsel rund um den Alltag und Fragen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz navigiert. 

SDG spielerisch zugänglich machen

Die Lösung der Studierenden ist nicht nur inhaltlich bestechend. Sie wurde auch engagiert und mustergültig umgesetzt. Die spielerische Umsetzung und die Integration von Codyo-Inhalten in Verbindung mit den SDG, erfüllt den Anspruch, schwer zugängliche Themen einfach und vor allen greifbar zu vermitteln. Vor allen Dingen aber, macht der Besuch der Escape-Rooms Spaß und lädt dazu ein, sich mit den Aufgabenstellungen Klima und Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Wir ziehen ein durchweg positives Fazit der spannenden und auch für uns lehrreichen Zusammenarbeit. 

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