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Codyo im Munich Urban Colab

Anlässlich der Klimakonferenz im schottischen Glasgow hat der Klimapakt der Münchner Wirtschaft gemeinsam mit Codyo einen Sprint zum CO2-Sparen initiiert. Die beteiligten Unternehmen sparen gemeinsam mit ihren Beschäftigte und mit Hilfe der Klima-App Emissionen ein, um einen Beitrag zum Gelingen des Klimaschutzes zu dokumentieren. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um uns auch vor Ort mit den Initiatoren, der Landeshauptstadt München und der Sustainalble AG eng abzustimmen. In diesem Zusammenhang waren wir im Munich Urban Colab und haben uns verschiedene Projekte im Bereich Nachhaltigkeit und auch Quartiere angeschaut. Der aktuelle Sprint läuft noch bis zum geplanten Ende der Klimakonferenz am 12. November und auch darüber hinaus bleibt die Klima-App in Verbindung mit dem Klima-Dashboard im Einsatz. 

Urban Colab – mitten in München

Das Munich Urban Colab ist Münchens neues Gründungs- und Innovationszentrum und eine gemeinsame Initiative der Landeshauptstadt und der UnternehmerTUM.  UnternehmerTUM ist das Gründungszentrum der Technischen Universität München und größter Partner im Colab. Das Munich Urban Colab soll als co-kreatve Plattform zur Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Start-Up´s, Kreativen, Unternehmen und Öffentlichkeit mitten in der Stadt dienen. Auf 11.000 Quadratmetern treffen sich diese Zielgruppen. Das Bayerisches Digitalministerium ist in das im Juli eröffnete Colab ebenso eingezogen wie Unternehmen wie Siemens und SAP. Wir freuen uns über die Einladung und fühlen uns von Anfang an wohl und gut aufgehoben.

Klimapakt Sprint zur Klimakonferenz

Unser Besuch vor Ort dient der Abstimmung und Koordination der Sprintwochen des Klimapakts anlässlich der Klimakonferenz in Glasgow. Wir treffen in München die Koordinatoren der Landeshauptstadt und der beteiligten Sustainable AG. Für uns geht es auch darum den Prozess des Onboardings der angeschlossenen Unternehmen und den Einsatz des Klima-Dashboards bestmöglich zu begleiten. Immerhin gehören dem Klimapakt insgesamt 15 Großunternehmen aus München an und die Klima-App von Codyo soll am besten kurzfristig von vielen Mitarbeitenden genutzt werden, um konkret und dauerhaft CO2 zu sparen und so den Klimaschutz voran zu bringen. Zum Beispiel in dem sie mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, in der Kantine vegetarisch essen oder für Dienstfahrten öffentliche Verkehrsmittel statt das Auto nutzen.

Nachhaltige Projekte und Quartiere

Darüber hinaus erlaubt uns unser Besuch in München spannende Einblicke nicht nur in das Urban Colab, sondern auch in verschiedene Quartiersentwicklungsprojekte und Nachhaltigkeitsinitiativen. Im Colab begeistert uns vor allen Dingen die kollaborative Atmosphäre und die Möglichkeit konkret und auch handfest zusammen zu arbeiten. Zum Beispiel im so genannten Makerspace mit Werkstätten für verschiedene Werkstoffe, 3-D-Druck und Textilverarbeitung. Der Neubau selbst befindet sich in einem spannenden städtebaulichen Entwicklungsgebiet. Auf der Fläche der ehemaligen Luitpoldkaserne und den angrenzenden Gebieten soll ein kreativwirtschaftliches Zentrum entstehen. Die denkmalgeschützten und beide 1926 errichteten Jutier- und Tonnenhalle werden dafür saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. 

Besonders spannend war der Besuch und die Führung durch das ehemalige Olympiadorf etwas nördlich. Das Quartier aus dem Jahr 1972 hat sich zu einer Art grünen Oase entwickelt, die kleinräumig, autofrei und funktional die Bedürfnisse der vielfältigen Einwohner:innen bedient. Und dabei unter anderem auf genossenschaftliche Strukturen zurückgreift. Auch hier spielen Themen wie Klimaschutz, Zero Waste mit Food Sharing und einem Verschenkemarkt eine Rolle.

Infos zum Munich Urban Colab gibt’s hier. 

Infos zum Kreativquartier gibt’s hier.

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